Auswirkungen Ligareform 2018/19 bis zur Landesliga – eine Mannschaft fehlt der neuen Zweiten Liga noch

Auswirkungen der Ligareform 2018/19 auf Bundesliga, Zweite Liga, Regionalliga Mitte und Landesliga nach Stand der Tabellen am 05.04.2018.

  • FC Wacker Innsbruck und der TSV Hartberg steigen in die Bundesliga auf
  • SV Ried spielt gegen SCN Wiener Neustadt Relegation
  • FAC Wien steigt NICHT ab, aufgrund der fehlenden Mannschaften für die neue Zweite Liga spiel der Letzte auch keine Relegation wie eigentlich geplant


Bild: fussballoesterreich.at

  • Ursprünglich sollten nur die besten drei Amateurteams mit dem besten Punkteschnitt aufsteigen dürfen. Da die Wacker Innsbruck Amateure der einzige Verein aus der Regionalliga West sind der aufsteigen will, sind diese von der Regelung ausgenommen. Voraussetzung ist aber dass Wacker Innsbruck in die Bundesliga aufsteigt.
  • Die LASK Juniors zählen genauso wie der FC Liefering als eigenständiger Verein, sind aber die zweite Mannschaft und dürfen daher nicht in die gleiche Liga wie Salzburg/LASK aufsteigen und auch keinen ÖFB Cup spielen. Klingt komisch ist aber so …
  • Aus der Regionalliga Ost würden im Moment also Horn, Amstetten und die Austria Amateure aufsteigen, aus der Regionalliga Mitte Lafnitz, LASK Juniors und die Sturm Amateure.
  • Wären in Summe maximal 15 Vereine, auf die neue 16er Liga fehlt also noch ein Verein, eine diskutierte Möglichkeit wäre ein vierter Aufsteiger aus der Regionalliga Ost (im Moment Rapid Amateure) oder Regionalliga Mitte (im Moment Allerheiligen).


Bild: Kleine Zeitung 06.04.2018

Mit FC Liefering, den Wacker Innsbruck Amateuren, den LASK Juniors, den Sturm Amateuren und den Austria Amateuren wären also fünf von fünfzehn Teams in der neuen Zweiten Liga die Zweite Mannschaften von Bundesliga Klubs. Ob das die Reichweite (Fanpotenzial), die Attraktivität und die Zuschauerzahlen sei mal dahin gestellt.

Regionalliga Mitte 2018/19

Nach aktuellem Stand steigen also genau drei Mannschaften aus der Regionalliga Mitte in die Zweite Liga auf. Das Team auf Platz 16 steigt in seine Landesliga ab, im Moment sieht es danach aus, dass St. Florian den Weg in die OÖ-Liga antritt.
Damit sind vier Plätze in der Regionalliga Mitte frei, drei davon werden von den Landesmeister aus der Steiermark, aus Oberösterreich und aus Kärnten eingenommen. Die Plätze werden im Moment von St. Anna am Aigen, SAK Klagenfurt und dem ASKÖ Oedt eingenommen. Der am schwächsten in der Regionalliga Mitte vertretene Landesverband Kärnten (das wird sich auch mit drei Aufsteigern aus der Steiermark nicht ändern) darf somit ein zusätzlich Team nominieren.


Bild: ligaportal.at

Wie man sieht ist vor allem die Kärntner Liga sehr ausgeglichen und der Kampf um die Aufstiegsplätze noch total offen.

Landesliga 2018/19

Somit sind die Auswirkungen auf die Landesliga im Moment gleich 0, einzige Möglichkeit dass es zu Veränderung kommt wäre, wenn sich aus Kärnten keine zweite Mannschaft findet die in die Regionalliga Mitte aufsteigen möchte. Selbst wenn der 16. Platz in der Zweite Liga mit einer Mannschaft aus der Regionalliga Mitte aufgefüllt wird, ändert sich für die Landesliga nichts, wieder darf Kärnten nach nominieren.
Somit gibt es wie im letzten Jahr zwei direkte Absteiger aus der Landesliga und eine Mannschaft auf Platz 14 die Relegation gegen die den zweiten seiner Oberliga spielen muss.
Die Aufstiegskandidaten sind mit den ESV St. Michael, Ilz und Frauental im Moment in den jeweiligen Tabellen relativ klar positioniert. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand aus der Oberliga Mitte-West dieses Jahr Relegation spielen darf sind mit den sechs Punkte Doppelbefreiungsschlag von Wildon massiv gesunken. Bleiben mit dem DSV Leoben, den KSV Amateuren und Trofaiach drei Mannschaften für die Relegation mit dem Zweiten der Oberliga Nord und mit Pöllau eine Mannschaft für die Relegation mit der Oberliga Süd-Ost. Pöllau hat die Relegation im letzten Jahr schon bestritten und sich damals gegen den SV Feldbach durchgesetzt.
Aus der Oberliga Nord könnte es in dieser Saison auch mehr direkte Absteiger in die Unterligen geben, wenn zum Beispiel DSV Leoben und Trofaiach die direkten Absteiger der Landesliga werden.


Bild: Kleine Zeitung 06.04.2018

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