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Landesliga Tabelle und ELO Rating nach Runde 22 – Enger Abstiegskampf und Mettersdorf eventuell als Zünglein an der Waage im Titelkampf?

Landesliga Tabelle mit Punkten und aktueller Spielstärke nach dem Konzept des ELO Ratings (Frauen FIFA Weltrangliste) mit Veränderungen aufgrund der Partien der letzten Woche.

Spielstärke Spitzentrio GAK, St. Anna und Mettersdorf

Mettersdorf als „Team der Stunde“ hat was die Spielstärke Bewertung nach ELO betrifft auf den GAK und St. Anna aufgeschlossen, die Bewertung der drei unterscheidet sich nur um wenige Ratingpunkte.
Die Frage die sich jetzt viele stellen, wird Mettersdorf eventuell der entscheidende Faktor in der Meisterschaft sein, die Spiele des Führungsduos gegen das stärkste Team im Frühjahr sind nämlich noch offen.
Die erste Partie davon steigt schon am kommenden Wochenende Südoststeiermark Derby Kracher Mettersdorf gegen St. Anna und am 15. Mai empfängt dann der GAK Mettersdorf in Weinzödl.

Spielstärke Mittelfeld

Lebring hat in den ersten Auswärtsspielen im Frühjahr, die man verloren hat, viel an Spielstärke Bewertung eingebüßt, im eigenen Stadion kann man mit einem massiven Heimbonus aufwarten. Zusammen mit Gnas, Voitsberg, Bruck und mit etwas Abstand Fürstenfeld ist man aber nach wie vor etwas schwächer bewertet als der GAK, St. Anna und Mettersdorf.

Radkersburg und Heiligenkreuz

Radkersburg und Heiligenkreuz haben sich in den letzten Runden wieder etwas gefangen, liegen aber von der Spielstärke Bewertung immer noch nur knapp  vor den Abstiegskandidaten. Vor allem für Radkersburg nicht dort wo man eigentlich mitspielen möchte.

Abstiegskampf auf Augenhöhe

Mit dem SC Liezen, Trofaiach, Wildon und Pöllau liegen die Mannschaften von 11 – 14 innerhalb von wenigen Punkten was die aktuelle ELO Spielstärkebewertung betrifft. Die KSV Amateure sind grundsätzlich abgeschlagen eingeschätzt, machen aber ihre Punkte bisher zu Haus auf Kunstrasen und sind dort viel höher bewertet und haben einen entsprechend großen Heimbonus.
Für Leoben zeigt der Trend nach unten und so hat man auch nicht unerwartet nach der Runde 22 die Rote Laterne übernommen.

Warum sind die Punkteveränderungen der aktuellen Runde so unterschiedlich?

Pöllau hat mit dem 2:4 Auswärtssieg in Leoben mit dem DSV 33 Ratingpunkte getauscht, Trofaiach beim 2:1 Heimsieg mit den KSV Amateuren aber nur 12. Wie geht das?
Neben dem Torverhältnis wird auch die jeweilige Heimstärke bewertet, Pöllau ist ohne Auswärtssieg zum DSV Leoben, der wieder zu Hause eigentlich stärker war als in der Fremde. Wenn dann aber Pöllau gewinnt wie in dieser Runde und auch mit zwei Toren unterschied, gibt es viele Rating Punkten dazu.
Gleiche Ausgangslage aber mit umgekehrten Ergebnis bei Trofaiach gegen die KSV Amateure, Trofaiach schlägt die in der Fremde schwachen Jungfalken und die Spielstärke Einschätzung wird daher für beide Teams nur leicht geändert.

 

SC Liezen in der Krise und auf den Weg in den Abstiegskampf?

Der SC Liezen in der Krise und auf dem Weg noch in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden?
Mit nur drei Punkten aus den bisherigen sieben Spielen im Frühjahr sind die Ennstaler Schlusslicht in der Landesliga Rückrundentabelle. Am Samstag hat man sich von Trainer Manfred Unger getrennt.
Aktuell hat Liezen mit 22 Punkten auf Platz 11 noch 6 Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz, wenn die Punkteausbeute im Frühjahr so weitergeht wäre dieser Vorsprung wahrscheinlich bald aufgebraucht.
Beim Blick auf das Restprogramm von Liezen sieht man aber, in den ersten sieben Runden hat man ausnahmslos gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte gespielt und gegen diese konnte man nicht mehr so überraschen wie in der Hinrunde, wo dies vor allem auswärts oft geglückt ist.
In den verbleibenden acht Runden geht es nun gegen alle Teams der unteren Tabellenhälfte, also auch gegen alle Abstiegskandidaten, und zusätzlich gegen Fürstenfeld.
Man hat es also mehr als selbst in der Hand, mit einigen guten Ergebnissen, die Abstiegsplätze auf Distanz zu halten. Vermeintlich übermächtige Gegner wie aktuell der GAK, Mettersdorf und St. Anna hat man schon hinter sich.
Der Nachteil am Restprogramm von Liezen ist aber, dass man nun oft gegen Mannschaften spielt bei denen es wirklich schon um alles geht und die sich natürlich nun gegen Liezen aufgrund der bisherigen Rückrunde eventuell mehr ausrechnen als noch im Herbst.
Erste Knackpunktpartie das nächste Heimspiel gegen die KSV Amateure, wenn man nicht schon in Bad Radkersburg anschreibt. Die Jungfalken haben auswärts ihren stark merkbaren Kunstrasen Heimbonus nicht und punkten daher in der Fremde so gut wie überhaupt nicht (2 Zähler in der ganzen Saison bisher). Spätestens da müssen wieder drei Punkte für Liezen her, sonst ist man wirklich voll im Abstiegskampf.
 

Landesliga – GAK und St. Anna geben sich keine Blöße, Mettersdorf weiter Team der Stunde und der Abstiegskampf wird immer spannender

St. Anna und der GAK gewinnen ihre Heimspiele und halten als Spitzenduo den Abstand zu den Verfolgern. Nächste Woche stehen für beide Teams zwei Kracher-Partien in der Fremde an, St. Anna muss zum „Team der Stunde“ Mettersdorf, der GAK zu Fürstenfeld, die in der Hinrunde die Roten in Weinzödl klar schlagen konnten.

Im Kampf gegen den Abstieg macht Trofaiach drei wichtige Punkte und schiebt sich auf den 12. Platz vor, von Platz 12 auf das neue Tabellenschlusslicht Leoben sind es aber nur 4 Punkte und Liezen auf Platz 11 läuft auch Gefahr, in den Abstiegskampf gezogen zu werden.
In der nächsten Runden stehen wieder zwei direkte Duelle gegen den Abstieg an, Trofaiach ist in Pöllau zu Gast und Wildon muss zu den KSV Amateuren auf den Kunstrasen.
Bild: Kleine Zeitung 22.04.2018:

Was für ein Spieltag am Freitag! Der USV Wurzinger Installationen Mettersdorfgewinnt auch bei den heimstarken Voitsbergern und bleibt das „Team der Stunde“. In der nächsten Runde dann DER Bezirksderby-Kracher wenn St. Anna nach Mettersdorf kommt.
Der TSV Pöllau 1951 punktet im direkten Abstiegskampf-Duell gegen Leoben erstmals seit 566 (!) Tagen auch auswärts und ist zumindest vorübergehend vor den Abstiegs- und dem Relegationsplatz, Leoben übernimmt die rote Laterne.
Der SV Tiba-Gady-Raiffeisen Lebring punktet in dieser Runde auch auswärts, kann mit einem starken Frühjahr nun Fürstenfeld in der Tabelle überholen und schießt Liezen ist in der Krise.
Der FC Bad Radkersburg schafft nach einem bisher eher enttäuschenden Frühjahr endlich wieder auswärts voll zu punkten, der Buffer von Wildon Richtung Abstiegsplätzen ist fast aufgebraucht.
Fürstenfeld und Heiligenkreuz teilen sich die Punkte, für Fürstenfeld will und will im Frühjahr nicht richtig laufen und nächste Woche kommt für die Oststeirer das Heimspiel der Rückrunde gegen den GAK.

Unterliga Spiel der Woche – Gemeinde-Derby und Zweiter gegen Ersten: Straden – Hof

Im Unterliga Spiel der Woche empfängt im Gemeinde Derby der Tabellenzweite der Unterliga Süd Straden, den Tabellenführer Hof. Für die Kronen Zeitung ist es das Spiel der Runde:

Die Ergebnisse der letzten Spielen lassen eine ausgeglichen und spannende Partie erwarten inklusive des ganz speziellen Charakters eines Gemeinde-Derbys. Das Hinspiel am 26.10.2017 endet vor 500 Zuschauern mit 4:1 für Hof.


Bild: StFV

Woche Südoststeiermark 18.04.2018:
Kleine Zeitung 20.04.2018

Gebietsliga Spiel der Woche – Raaba-Grambach : GAK II

In der Gebietsliga Mitte steigt diese Woche das Spitzenduell, der Tabellenzweite empfängt den Tabellenführer, die zweite Kampfmannschaft der GAK.
Der SV Technopark Raaba-Grambach ist in der letzten Saison als Tabellenletzter aus der Unterliga Mitte abgestiegen und strebt den direkten Wiederaufstieg an, in der bisherigen Saison hat aber die zweite Mannschaft der Roten mehr gepunktet. Mit fünf Zählern Rückstand und einem Spiel weniger hat es aber Grambach vor dem Spiel am Samstag noch selbst in der Hand und kann aus eigener Kraft Meister werden. Hinter Grambach sind Vasoldsberg und Wundschuh in Lauerstellung auf Platz 2 und somit den Relegationsplatz, diese treffen in dieser Rund bereits am Freitag ebenfalls aufeinander.
Artikel Woche GU-Süd dazu:

Zweite Kampfmannschaften der Bundesliga, Regionalliga Mitte und Landesliga Vereine und andere starke zweite Mannschaften

Wie man im Vergleich sieht hat der GAK für eine Mannschaft in der Steirischen Landesliga schon eine gut platzierte zweite Mannschaft, besonders stark sind die zweiten Mannschaften der Regionalliga Teams Lafnitz, Gleisdorf und Weiz mit nur zwei Ligen Unterschied zur ersten KM.

 

Landesliga nach der 21. Runde: Es bleibt eine enge Kiste, an der Spitze genauso wie im Abstiegskampf.

Tabellenrang und Spielstärke (nach den Konzept der ELO Zahl) nach der 21. Runde, mit den Veränderungen der Spielstärke unter dem aktuellen Rating.

Warum ist das Rating von Fürstenfeld schlechter als das von Mettersdorf? Es geht um die aktuelle Spielstärke und die ist aufgrund der Ergebnisse im Frühjahr bei Mettersdorf klar höher.
Warum ist Lebring nicht höher bewertet? Weil man auswärts gegen Gegner mit niedrigen Rating zu viele Rating Punkte abgibt.
Warum sind die KSV Amateure am schlechtesten bewertet? Weil man auswärts (nicht auf Kunstrasen) zu viele Rating Punkte abgegeben hat. 

Zwischen St. Anna und dem GAK bleibt es knapp

Nach dem 0:3 letzten Sonntag von St. Anna in Weinzödl haben einige GAK Fans schon auf einen Punkteverlust der Südoststeirer direkt die Woche drauf gegen Gnas gehofft. Die Gnaser waren bis zur Niederlage in Voitsberg (wo aufgrund der Heimstärke von Voitsberg jeder verlieren kann) eines der Teams des Frühjahrs und sind nach St. Anna das auswärtsstärkste Team der Liga.
St. Anna hat diese Hoffnungen aber mit einer starken Leistung begraben und wieder die Tabellenführung übernommen, der GAK konnte heute in Heiligenkreuz mit 1:1 nicht ganz nachziehen.
Kleine Zeitung 14.04.2018:
Diesmal war es nicht der GAK der mit einem Last-Minute Tor wie gegen die KSV Amateure oder Voitsberg drei Punkte eingesackt hat, sondern Heiligenkreuz hat mit einem Tor knapp vor Ende dem GAK die drei Punkte und die neuerlich Tabellenführung vereitelt.
Aufgrund der Tabelle ist es eventuell nicht so offensichtlich, aber der Unterschied zwischen einem Heimspiel und einen Auswärtsspiel ist bei Heiligenkreuz genauso groß wie bei Voitsberg und Lebring, sprich die Stiefingtaler sind im eigenem Stadion nur sehr, sehr zu schlagen.

Die kommende Woche empfängt der GAK die Gnaser, in Gnas blieb es in der Hinrunde bei einem 0:0. Gnas tritt auswärts gleich stark auf wie im eigenen Stadion, für den GAK die nächste Herausforderung um nun an St. Anna dran zu bleiben.
St. Anna empfängt den SC Bruck, die haben grundsätzlich in Frühjahr auch einen ganz guten Lauf, der aber in den letzten Runden ein wenig abgeschwächt ist, also sollte St. Anna voll punkten können wenn man ähnlich stark auftritt wie diese Runde.

Mettersdorf: Team der Stunde

Laut meiner Spielstärke Bewertung laut ELO ist Mettersdorf mittlerweile schon ganz knapp am Spitzenduo GAK und St. Anna dran, da gab es dann für Liezen genau nix in Mettersdorf zu holen. In der kommenden Woche muss man aber nach Voitsberg, die nur auswärts straucheln, aber das schon die Ganz Saison. Zu Hause sind sie nach wie vor eines der stärksten Team der Liga und kaum zu biegen, es setzte bisher genau eine Niederlage in Voitsberg.
Kleine Zeitung 14.04.2018:

Der Absturz von Bad Radkersburg

Man kann jetzt natürlich sagen Trofaiach war einfach stärker und hat in Bad Radkersburg daher 0:2 gewonnen, aber der Trend von Bad Radkersburg ist so massiv negativ, dass man mittlerweile froh sein kann, in der Hinrunde so viele Punkte erreicht zu haben. Mit vier Punkten aus sechs Spielen ist man in der Rückrunde auf Absteiger-Niveau und dementsprechend ist auch die aktuelle Spielstärke Bewertung angesiedelt, wenn es keine Trendwende gibt wird auch Heiligenkreuz in der Tabelle vorbei ziehen.
Persönlich tut mir das für den sympathischen Aufsteiger aus dem Südosten leid, aber die Ergebnisse lassen im Moment keine andere Bewertung zu und die Erwartungshaltung von Bad Radkersburg für die Rückrunde war auch eine ganz andere.

Zwischen Pöllau und Fürstenfeld war der Ergebnis zweitrangig

Eine schwere Verletzung Andreas Wilfling mit Hubschrauber Abtransport hat die Partie lange überschattet. Gute Besserung natürlich auch von mir! Am Ende wurde es 2:0 für Pöllau, die drei Punkte hat man im Abstegskampf bitter benötigt, vor allem weil auch die KSV Amateure und Trofaiach voll punkten konnten. Fürstenfeld ist nun zumindest zwischenzeitlich mal aus dem Meisterschaftskampf ganz raus.

Lebring die Heimmacht

Zwei Drittel der Mannschaften in der Landesliga haben in dieser Saison einen messbaren Heimvorteil, d.h. punkten zu Hause eher als auswärts oder schaffen gegen starke Gegner ein Unentschieden usw.
Bei Lebring ist der Unterschied aber genauso extrem wie bei Voitsberg oder Heiligenkreuz, so hat man im Frühjahr in der Fremde gegen die zwei Abstiegskandidaten Pöllau und Trofaiach 0 Punkte erreicht, aber zu Hause dreimal voll gepunktet. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, auswärts ein paar mehr Punkte und man wäre voll im Titelkampf mit dabei, schade irgendwie.

Absteiger schieben sich wieder näher zusammen

Da der DSV Leoben und Wildon in dieser Runde nicht punkten konnten, verringert sich der Abstand unter den Abstiegskandidaten wieder. Der DSV Leoben nun mit Platz 15 auf einem direkten Abstiegsplatz und dementsprechend steigt der Druck. Auf Kunstrasen kann man aber gegen die KSV Amateure, die darauf immer spielen, schon 3:2 verlieren, dort fällt es allen schwer zu punkten.
Meine Spielstärke Bewertung ist mittlerweile für die untere Tabellenhälfte allgemein sehr eng beieinander, Bad Radkersburg und Liezen haben sich nach unten angenähert, Heiligenkreuz ist bisher „nur“ zu Hause viel stärker.
In jeder Partie zwischen den Mannschaften von Platz 9 – 16 ist im Moment alles möglich, der Abstiegskampf vollkommen offen.
Die nächsten zwei Runden haben es voll in sich:
Runde 22 – Trofaiach empfängt zu Hause die KSV Amateure (nicht auf Kunstrasen daher Trofaiach eher zu favorisieren). Der DSV Leoben empfängt Pöllau, vermutlich eine enge Partie in der die Pöllau die rote Laterne als Tabellenletzter direkt abgeben können. Wildon kann eventuell zu Hause die Schwächephase von Bad Radkersburg ausnutzen und den 12. Platz absichern.
Runde 23 – Pöllau empfängt Trofaiach und Wildon muss auf den Kunstrasen zu den KSV Amateuren. Der DSV Leoben muss zu den heimstarken Heiligenkreuzern.

Klar ist nach den nächsten zwei Runden wird sich an der Situation am Tabellenende etwas ändern, entweder rückt man noch weiter zusammen oder der Abstand zwischen Platz 12 und Platz 14+15 wird größer, die direkten Duellen werden nämlich vermutlich nicht alle unentschieden ausgehen.

Heimstärke ist bisher in der Rückrunde ein größerer Faktor

Die meisten Teams sind zu Hause einen Tick stärker, man kann jetzt Unterschiedliche Gründe dafür suchen (Motivation vor eigenem Publikum, Platzgröße, Kunstrasen – KSV Amateure usw. ). Mittlerweile ist der Unterschied bei manchen Landesliga Mannschaften aber gewaltig, die Teams wären ganz woanders wenn sie auch den Fremde ähnliche Leistung abrufen könnten.
Die drei Mannschaften mit den größten Unterschied zwischen den Ergebnissen der Heimspiele zu den Auswärtsspielen in der Landesliga sind:
1. Voitsberg (zu Hause 25 Punkte und nur eine Niederlage – in der Fremde 9 Punkten und nur ein Sieg)
2. Heiligenkreuz (zu Hause 20 Punkte auswärts nur 10)
3. Lebring (zu Hause 24 Punkte auswärts nur 13)
Besonders tragisch für Lebring und und Voitsberg, könnte man auswärts mehr an die Ergebnisse von zu Hause anschließen wäre man voll im Titelkampf mit dabei.

Einen weiteren merkbaren Heimbonus haben KSV Amateure (Kunstrasen?), KSV Leoben und Bad Radkersburg. Der GAK, St. Anna und Mettersdorf sind im Moment allgemein am stärksten bewertet und das zu Hause genauso wie auswärts.

Wer muss nun noch bei einer Heimmacht ran?

GAK und St. Anna musste schon in der Hinrunde nach Lebring und sind dort jeweils über ein Unentschieden nicht hinaus gekommen.
Mettersdorf muss im Gegensatz dazu in der Rückrunde noch nach Voitsberg und nach Lebring, das werden so richtig Kracher.
Der GAK hat heute ja schon 1:1 gegen Heiligenkreuz gespielt, St. Anna bereits in der Hinrunde, d.h. die Stiefingtaler müssen nach St. Anna und auswärts ist es bisher im Frühjahr deutlich schlechter gelaufen.
Die Partien gegen Voitsberg haben St. Anna und der GAK ebenfalls schon hinter sich.

Das Spitzenduo hat also die Partien gegen die Teams die zu Hause kaum zu schlagen sind schon nun hinter sich, d.h. sie sind in jeder verbleibenden Partie im Moment der Favorit, manchmal mehr manchmal weniger.
Das aktuelle Team der Stunde Mettersdorf wird für St. Anna auswärts und dem GAK zu Hause aber ebenfalls eine Aufgabe, wie die Reise des GAK nach Fürstenfeld.

Zweite Liga startet fix mit 16 Teams – Regionalliga Mitte mit vier Aufsteigern

Damit die reformierte zweite Fußball-Bundesliga im Juli mit 16 Mannschaften starten kann, hat das ÖFB Präsidium am Freitag, dem 13. April 2018, die Aufstiegskriterien geändert. Voraussichtlich wird aus der Regionalliga Mitte ein vierter Verein aufsteigen. Es wurde nun auch offiziell fixiert, dass es keine Relegation für die Zweite Liga gibt, d.h. es wer auch immer Letzter der aktuellen Erste Liga am Ende ist bleibt fix dann auch in der neuen Liga.

Die Kriterien für die Amateurmannschaften wurden nicht geändert, es dürfen unverändert nur maximal drei aufsteigen. Anträge gibt es von Sturm, Austria, Rapid und Wacker Innsbruck, die LASK Juniors zählen als eigenständiger Verein.
Damit die Wacker Amateure aufsteigen dürfen muss Wacker Innsbruck in die Bundesliga aufsteigen, was im Moment sehr wahrscheinlich ist.

Derzeit würden die RL Mitte vier Aufsteiger stellen (aktuell auf Kurs sind Lafnitz, Allerheiligen, LASK Juniors, Vorwärts Steyr), die RL Ost drei (derzeit Horn, Amstetten, Austria Amateure) und die RL West einen (Innsbruck Amateure).
Vor allem in der Regionalliga Mitte ist das Rennen aber noch vollkommen offen, die Sturm Amateure und Austria Salzburg haben auch noch gute Möglichkeiten.

Vorausgesetzt ist bei all diesen Planspielen, dass die Aufstiegsaspiranten auch die Lizenz für die 2. Liga erhalten. Die Entscheidung der ersten Instanz erfolgt bis 30. April.

Auswirkungen Ligareform mit Stand 13.04.2018

Auswirkungen auf die Landesliga gibt es leider keine, da der Landesverband die fehlenden Mannschaften für die Regionalliga Mitte nach nominieren darf, der am wenigsten vertreten ist. Das wird bei allen möglichen Aufstiegsszenarien nie die Steiermark sein, weil wir in der Regionalliga zu gut vertreten sind.

Für die Kärnten Liga natürlich eine tolle Geschichte, nach aktuellem Stand gibt es von dort drei Fixaufsteiger in Regionalliga Mitte.

Kleine Zeitung Steirer-Sport – Vereinsfusion in Liezen, Glatzen-Angebot von David Preiß, Derbys und Aufstieg

Stark ist im Moment nicht nur die steirische Landesliga, sondern auch die Berichterstattung der Kleinen Zeitung dazu. Dies ohne echten persönlichen Bezug zur Kleinen Zeitung oder finanziellen Vorteile daraus, eine Abo + Digital-Abo der Kleinen Zeitung ist in der Steiermark als Interessierter am Amateurfußball für mich eigentlich Pflicht.
Wie Salzburg gestern gespielt hat, was in der Bundesliga los ist oder ganz allgemein was in der Welt und in Österreich passiert kann man heute überall online lesen, erhält man dort auch schneller und mit unterschiedlichen Gesichtspunkten.
Regionale Berichterstattung kostet aber und hat nur eine begrenzte Zielgruppe, daher tuen sich das viele Zeitung heute nicht mehr an oder nur im sehr geringen Ausmaß. Für mich hat das aber einen massiven Mehrwert und den finde ich sollte man auch mit einem Abo unterstützen.
Online sind die Artikel zu Landesliga noch etwas ausführlicher:

Anbei nur die Berichte aus den heutigen Ausgaben vom 13.04.2018 der Kleinen Zeitung mit Landesliga Bezug, dazu gibt es noch in allen Ausgaben Berichte zu Spielen von der Oberliga bis zur Gebietsliga. Das bietet in der Steiermark sonst keine andere Zeitung.

Bilder: Kleine Zeitung 13.04.2018

Einziger kleiner Kritikpunkt, eine Berichterstattung vom Harbert-Fürstenfeld Bezirksderby Pöllau – Fürstenfeld fehlt mir 😉

Steirer-Kick Tipp – Unterliga Spiel der Woche: Greinbach – Waldbach

Die Empfehlungen für Samstagabend sind natürlich der Landesliga Derby Kracher St. Anna – Gnas und die Partie Bruck – Voitsberg.
Wem das von der Region Hartberg aber zu weit ist, für den hätte ich meine Unterliga Empfehlung der Woche, das Spiel TUS Greinbach – SVH Elektrotechnik Pfeifer Waldbach.
Greinbach empfängt als Tabellenzweiter der Unterliga Ost in der 19. Runde den Tabellenführer Waldbach. Bei zwei Punkten Rückstand und zwei Partien mehr gespielt, geht es für Greinbach darum an Waldbach dranzubleiben und die Meisterschaft offen zu halten.
Sa, 14.04.18 19:15 Sportplatz Greinbach