Landesliga Tabelle und Spielstärke mittels ELO Zahl per 06.06.2018 (inkl. Spiel Bruck – Hlg.Kreuz). Der GAK ist von der Spielstärke Bewertung davon gezogen, liegt nach diesem System jetzt schon auf Regionalliga Niveau. Die restlichen Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte liegen klar dahinter, am stärksten bewertet immer noch Mettersdorf, Voitsberg und Lebring sind vor allem zu Hause stark.
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GAK 1902 Landesliga Meister 2017/18 und DSV Leoben sichert Ligaverbleib
Nach dem 2:0 Sieg in Wildon und der 4:1 Niederlage von St. Anna in Fürstenfeld steht der GAK eine Runde vor Saisonende als Meister der Steierischen Landesliga 2017/18 fest.
Gratulation dem GAK Meistertitel und dem damit verbunden Aufstieg in die Regionalliga Mitte sowie dem Startplatz beim ÖFB-Cup 2018/19.
Dadurch hat man den einzigartigen Durchmarsch mit dem Aufstieg direkt im ersten Jahr nun auch das fünfte Mal in Folge geschafft und spielt in der nächsten Saison nach fünf Jahren Abstinenz wieder in der Regionalliga Mitte, deren Teil man schon von 2007/08 bis 2012/13 war.
Der GAK ist der dritte Aufsteiger der sich nach den beiden Welser Vereinen WSC HOGO Hertha und FC Wels als Aufsteiger für die nächste Regionalliga Saison qualifiziert. Die zwei verbleibenden Plätze aus Kärnten machen sich in den letzten drei Runden VST VÖLKERMARKT, FC Lendorf und SAK Klagenfurt/Celovec aus.
DSV Leoben sicher mit 1:1 Ligaverbleib
Auch zu feiern hatte der DSV Leoben, mit dem 1:1 zu Hause gegen Voitsberg erhöhte man auf 28 Zähler und kann somit in der letzten Runde nicht mehr auf den Relegationsplatz zurück fallen, weil Liezen und Wildon im direkten Duell aufeinander treffen und in der Partie nur Wildon oder Liezen noch an Leoben vorbei ziehen kann.
Pöllau sichert sich gegen den Abstiegsplatz ab
Mit einem wichtigen Sieg gegen die drittstärkste Frühjahrsmannschaft aus Bruck hat sich Pöllau auf vier Punkte vom direkten Abstiegsplatz abgesetzt, somit muss man im schlimmsten Fall in die Relegation. Diese kann man aus eigener kraft verhindern, muss aber in der letzten Runde zum Steirer-Cup Sieger nach Mettersdorf.
Landesliga Vorschau vorletzte 29. Runde – Titelkampf, Abstiegskampf und der Kampf um Platz drei
Verlieren verboten ist in dieser Runde das Motto, das gilt bei zwei ausstehenden Runden im Titelkampf für den GAK nun genauso wie für die Abstiegskandidaten und ebenso für die Mannschaften von Platz drei bis acht die nur drei Zähler im Kampf um Platz drei trennen.
Die Tabelle mit Spielstärkebewertung nach dem ELO System inklusive Änderungen der letzten Runde:

Außergewöhnlich in dieser Runde, fast alle Heimteams haben einen Heimbonus, der größten Unterschied zwischen Heimstadion und Fremde hat im Moment Heiligenkreuz.
SV Wildon – GAK 1902
WOCHE Steirer-Cup Finale FC Schladming : USV Mettersdorf – Der Titel und ein fixer ÖFB-Cup Startplatz warten
Das Finale des WOCHE Steirer-Cup powered by Land Steiermark bestreiten der FC Schladming (Meister Unterliga Nord A) und der Landesligist USV Mettersdorf. Das Finale wird am Mittwoch 30. Mai 2018, mit Spielbeginn um 18.45 Uhr in der WM Estriche Area Schladming ausgetragen.
Für den Gewinner des Finales gibt es den Titel und einen der 64 ÖFB-Cup Startplatz 2018/19
Was eine ÖFB-Cup Teilnahme für einen Amateurverein bedeuten kann und wie man die ganze Region in Fußball Laune bringen kann, hat zum Beispiel Bad Gleichenberg gezeigt. Beim Spiel gegen Red Bull Salzburg waren 4.114 Zuschauer.
Die Vereine starten am 20.-22. Juli 2018 in die neue UNIQA ÖFB Cup Saison.
1. Runde: 20.-22. Juli 2018
2. Runde: 25./26. September 2018
3. Runde: 30./31. Oktober 2018
4. Runde: 16.&17. Februar 2019
Semifinale: 2./3. April 2019
Finale: 1. Mai 2019
Neben dem Steirer-Cup Sieger erhalten noch der Meister der steirischen Landesliga und die drei bestplatzierten steirischen Regionalliga Mannschaften einen Startplatz im ÖFB-Cup. Weiterlesen
Vorschau Landesliga Runde 28 (25/26. Mai) – Warten auf den Meistertitel und Abstiegskampf pur
Anbei die Landesliga Tabelle mit Punkten und aktueller Spielstärke Bewertung nach dem Konzept der ELO Zahl. Der GAK ist nach dem klaren Sieg gegen Mettersdorf weiter davon gezogen, was nach der im Frühjahr makellosen Bilanz nicht verwunderlich ist. In der unteren Tabellenhälfte ist Pöllau nach dem Sieg in Voitsberg die am stärksten bewertete Mannschaft.
Am Bild alle Spiele der 28 Runde mit ELO Rating und davon berechneten Chancen für die Mannschaften. Durch die überraschende Heimniederlage hat Voitsberg den maximalen Heimbonus eingebüßt, in Summe sind die Weststeirer aber natürlich immer noch eines der stärksten Heimteams. Der GAK hat keinen merkbaren Heimbonus, weil er im Frühjahr auswärts genauso eine Macht ist wie zu Hause.
SV Wildon – FC Trofaiach: Mehr Abstiegskampf geht nicht
Fr 25.05.2018 19:00

StFV Umfrage für den Woche Steirer-Cup ab 2019/2020 – weniger Vereine?
A) reduzierte Teilnehmerzahl pro Liga aber alle Vereine ab der 1. Runde
=> RLM 6 Vereine, LL 13, OL 8, UL 6, GL 4, 1KL 2 Vereine) => 127 oder 128 Vereine insgesamt => „nur“ mehr 7 Runden
B) wie bisher mit Adaptierungen
=> Runde 1-3 nach Auslosung nach Oberliga Regionen, nicht mehr nach Bezirken.
=> Ab der 4. Runde Steiermark weite Auslosung, ab dem Achtelfinale (6. Runde) Heimrecht beim erstgelosten Verein.
Unabhängig von der Variante plant der StFV ab dem Cupbewerb 2019/2020 ab dem Achtelfinale Prämien.
Beide Varianten hätten ihre Vorteile aber auch Nachteile. Ich hab mir im letzten Jahr auch schon öfter Gedanken gemacht, wie man den Stellenwert des SteirerCups erhöhen kann.
Ein paar Anmerkungen zur Variante A:
– Der Stellenwert des Steirer-Cups wird nicht automatisch erhöht, wenn daran weniger Vereine teilnehmen dürfen.
– Es wäre für mich ein weniger sonderbar, wenn der 6. aus der Unterliga teilnehmen darf, der 9. aus der Oberliga darüber aber nicht bzw. eine Landesliga Mannschaft die auf Platz 14 die Relegation gewonnen hat auch nicht.
In anderen Bundesländern ist es eher üblich den Landescup mit viel weniger Mannschaften als bei uns zu spielen. Niederösterreich ist es zum Beispiel ein reiner Meistercup mit 34 Teams, in Oberösterreich mit 64 Teams.
Oberösterreich Cup Durchführungsbestimmungen 2017-2018 (PDF)
Derbys, Derbys, Derbys
Gerade in den ersten Runden, aber auch später sind Derbys das Salz in der Suppe. Daher würde ich gerade am Anfang die Auslosung nach Bezirken beibehalten. Die Partie Ilzer SV gegen Sportklub Fürstenfeld am 17.10.2017 besuchten 550 Besucher, wie viel wären zu Ilzer SV gegen zum Beispiel FC Trofaich/SC Bruck/Mur oder irgend einem anderen Landesliga Vertreter mal vom GAK abgesehen gekommen? Außerdem erhöht man mit einer frühen steiermarkweiten Auslosung die Anfahrtszeiten und somit Kosten und Aufwand massiv.
Das würde für mich nun gegen Variante B sprechen …
Link STFV Umfrage
Die Hauptprobleme des Steirer-Cups
1. Für top Mannschaften geht es zu viele Runden gegen schwächere Gegner, Spiele für die sich eine Doppelbelastung kaum lohnt, dann lässt man es gleich mit dem Bewerb um Verletzungen zu vermeiden.
2. Der Stellenwert gegenüber der jeweiligen Meisterschaft ist zu gering, es ist eher eine Belastung als eine Bereicherung.
3. Die Chancen auf den Sieg sind für die meisten teilnehmenden Mannschaften sehr gering, der Mehrwert der Teilnahme in Form von zusätzlichen Einnahmen überschaubar, die Motivation weiter zu kommen daher nicht unbedingt sehr hoch.
4. Die starken Teams sind ungleich verteilt, in der Region Oberliga Nord gibt es keine Regionalliga Mannschaft, in den anderen beiden Regionen aber einige. Daher ist es für eine Mannschaft aus einer Liga darunter im Norden viel leichter weit zu kommen als anderswo.
Lösungsvorschlag zum Einstieg der Top Teams
Man könnte eine Qualifikation bzw. längere Vorrunde für Teams aus den unteren Ligen machen, Teams aus LL und RLM erst später einsteigen lassen. Damit das aber nicht zu unübersichtlich ist, würde ich nur 6 echte Runden mit 64 Mannschaften abhalten, davon 21 Plätze für LL und RLM Teams die direkt in den Bewerb einsteigen.
Alle anderen müssen eine oder mehr Qualifikationsrunden spielen, die dann zu in Summe 43 Teams führen die mit den LL und RLM Teams den Hauptbewerb austragen.
1. Vorrunde Gebietsliga + 1. Klasse => 150 -> 75 verbleibende Teams
2. Vorrunde mit Unterliga 157 (75 + 82) -> 78 verbleibende Teams
3. Vorrunde Reduzierung auf 47 Mannschaften (manche der 78 haben ein Freilos)
4. Vorrunde 39 Oberliga Mannschaften + 47 aus der 3. VR => 86 Mannschaften und somit 43 Gewinner für die Hauptrunde mit den 21 Teams aus LL + RLM ergibt das die benötigten 64.
Theoretisch wären das für eine 1. Klasse oder Gebietsliga Mannschaft bis ins Finale dann sogar ein Spiel mehr als heute, soweit ist aber noch keine Mannschaften aus den untersten zwei Ligen gekommen und für LL und RLM wäre es mal eine Runde weniger.
Lösungsansätze zum Stellenwert
Wie hoch ist der Stellenwert des ÖFB-Cup gegenüber der jeweiligen Meisterschaft? In Summe werden die meisten sagen, höher als der Steirer-Cup im Verhältnis zur jeweiligen Meisterschaft. Gerade für Amateurmannschaften, also die schwächeren Vertreter, sind Spiele im ÖFB-Cup aber ein Saisonhighlight. Warum? Unter anderem weil im ÖFB-Cup folgendes gilt:
„Seit der Saison 2013/14 verblieben die Zuschauereinnahmen bis zum Halbfinale zur Gänze beim Heimteam.“
Damit könnte man den Stellenwert für die Mannschaften die sich wenig bis nichts ausrechnen erhöhen. Für die stärkeren Teams senkt das die Motivation vielleicht etwas, aber dazu gleich.
Prämien Landescup Oberösterreich
- Platz € 10.000,–
- Platz € 5.000,–
- Platz € 2.500,–
- . Platz Warengutscheine im Wert von € 1.500,–
- – 8. Platz Warengutscheine im Wert von € 1.000,–
Der Sieger erhält zusätzlich einen Siegerpokal und ist berechtigt in die 1. Runde des ÖFB Samsung Cup einzusteigen => gleich wie bei uns bisher.
Viel höher können und werden die Prämien in der Steiermark nicht sein. 2.500 Euro als Prämie sind für eine Landesliga oder eine Regionalliga Mannschaft eine eher geringe Motivation sich mehrere Runden eine Doppelbelastung zu geben, wo man schlussendlich nur geringe Aussicht auf den Sieg hat.
Idee Zusätzliches ÖFB-Cup Play-Off
Was aber definitiv für top Mannschaften zieht ist ein Platz für den ÖFB-Cup. Man könnte neben den zusätzlichen fixen Startplatz für den Verlierer des Finales als Preis ein Play-Off Spiel gegen das drittbeste steirische Regionalliga Mitte Team ausgeben. Somit wären die ÖFB-Cup Plätze für die steirischen Amateurmannschaften zum Beispiel wie folgt.
- Meister Landesliga
- Steirer-Cup Sieger
- zwei besten RLM Mannschaften aus der Steiermark
- Play-Off Steirer-Cup Finale Verlierer und drittbester RLM
Ok, ein Spiel mehr, aber die ÖFB-Cup Plätze sind ja begehrt. So abwegig ist ein Spiel um einen Cup Platz gar nicht, werden doch aber der kommenden Saison auch Europa-Cup Plätze in einem Play-Off ausgespielt.
Bundesliga bis Landesliga 2018/19 Stand 23.05.2018
Nachdem der GAK gestern einen großen Schritt Richtung Regionalliga gemacht hat, eine aktualisierte Übersicht der Vereine von der Bundesliga zur Landesliga mit heutigem Stand für die nächste Saison pro Liga.
In der Bundesliga sind zwei Plätze noch nicht fix, Ried könnte bei einem Sieg und einer Niederlage von Wiener Neustadt doch noch den Wiederaufstieg schaffen. Hartberg hofft auf die Klage beim Ständig Neutralen Schiedsgericht, nach aktuellem stand entfällt die Relegation aber und St. Pölten bleibt fix oben.
Die Aufsteiger aus den drei Regionalligen in die Zweite Liga sind bereits fixiert. In der Regionalliga Mitte ergeben sich durch die vier Aufsteiger Lafnitz, Steyr, Austria Klagenfurt und LASK Juniors und dem Absteiger St. Florian in Summe fünf frei Plätze, also knapp ein Drittel der Liga wird ausgetauscht.
Aufgrund der vielen vorhanden steirischer Vertreter in der Regionalliga Mitte, ist nur ein Platz davon für einen steirischen Vertreter vorgesehen, den Landesmeister der mit hoher Wahrscheinlichkeit der GAK sein wird. Der Tabellenführer und Titelfavorit der Oberösterreich Liga Askö Oedt hat Medien gegenüber schon mehrmals bekannt gegeben, nicht in die Regionalliga aufsteigen zu wollen. Der WSC HOGO Hertha auf Platz zwei und SV Zaunergroup Wallern auf Platz drei sind drei Runden vor Saisonende schon so weit abgesichert, dass wenn Oedt wirklich verzichtet sollte, sie schon für die Regionalliga planen könnten.
In der Kärntner Liga gibt es dagegen noch einige Kandidaten für den Aufstieg, dort stehen aber auch noch fünf Runden aus. Im Moment nehmen der VST VÖLKERMARKT und der FC Lendorf die Aufstiegsplätze für die RLM ein.
Mit dem ESV St. Michael und Sportverein Frauental stehen zwei Aufsteiger in die nächste Landesliga bereits fest, in der Oberliga Süd-Ost hat sich die KMII von Lafnitz nun vier Punkte vom Ilzer SV abgesetzt. Es sieht also so aus, als würde auch wenn die Jungfalken absteigen, eine zweite Kampfmannschaft in der nächsten Landesliga spielen.
Das erste Mal seit ich diese Grafik erstelle und update würde der Relegationsplatz für die Landesliga der Oberliga Mitte-West zufallen, weil Rang 14 im Moment Wildon einnimmt. Platz 2 in der Oberliga Mitte hat im Moment der ASK Mochart Köflach inne, der FC Gratkorn und SV Tondach Gleinstätten haben aber ebenfalls noch Chancen auf Platz 2.
Warum der ASKÖ Oedt nicht aufsteigen will
Der ASKÖ Oedt ist drei Runden vor Saisonende Tabellenführer der Oberösterreich Liga und hat das klare Ziel Meister zu werden, möchte aber nicht in die Regionalliga Mitte aufsteigen.
Die Gründe des Sportlichen Leiters von Oedt Stefan Reiter gegenüber loala1
Die Regionalliga ist absolut uninteressant. Die Liga heißt Regionalliga, aber Oberösterreich, Steiermark und Kärnten sind keine Region. Wir könnten hingegen eine ganz tolle Landesliga zusammenstellen.
Für uns macht die Regionalliga so keinen Sinn. Es fehlt der Mehrwert. Wir wissen, was sie kostet und dass das Interesse und die Attraktivität gering sind. Sie ist absolut uninteressant.
Oedt gegen Bad Gleichenberg hat eben nicht den (lokalen) Reiz wie Oedt gegen Vorwärts Steyr.
Aus Sicht von ASKÖ Oedt der unweit des Flughafen Linz beheimatet ist, kann man diese Sicht der Dinge nachvollziehen. Natürlich geht es bei der Regionalliga Mitte bzw. jedem Aufstieg um den sportlichen Anreiz, aber die langfristige Perspektive für den Verein muss auch stimmen. Nach dem Aufstieg von Steyr fällt für die Vereine aus Oberösterreich ein Spiel mit Zuschauerpotential weg, was bleibt dann noch?
Für die steirischen Vereine passt es (noch), vor allem durch den höchstwahrscheinlichen Aufstieg des GAK bleibt die Regionalliga zumindest solange der GAK dort spielt attraktiv. Aber auch für mich ist die Regionalliga nun eine Übergangsliga in die Zweite Liga, eventuell wird das ab jetzt noch stärker so. Durch die Ligareform 2018/19 ist der Weg bei entsprechenden finanziellen Mitteln und Beibehaltung des Amateurstatus in die Zweite Liga nun für viel mehr Vereine machbar.
Die Frage ob die Regionalliga in der heutigen Form sinnvoll ist, stelle ich mir auch öfter, aber was wären bessere Alternative?
Möglich wäre natürlich wieder eine Relegation um den Aufstieg der Landesliga Meister, da wäre aber höchstwahrscheinlich der Unterschied trotz Ligareform zur Zweiten Liga immer noch viel zu groß, auch was die Voraussetzungen und Auflagen für die Lizenz betrifft wäre alles zu unsicher und zu kurzfristig. Zuerst viel investieren und dann in der Relegation scheitern, eher keine gute Alternative.
Einfallen würde mir noch eine Reduzierung der Plätze in der Regionalliga, als Übergangsliga würden ja auch 12 Plätze reichen.
Wahrscheinlich am sinnvollste wäre aber die Anzahl der Regionalligen auf zwei zu reduzieren, ebenfalls mit 16 Mannschaften mit 4 Aufsteiger aus den Landesligen, jeweils einem Aufsteiger in die Zweite Liga und somit drei Absteigern in die jeweiligen Landesligen.
Dann hätte man auch zumindest immer den einen Aufsteiger für die Zweite Liga, nicht so wie jetzt, dass aus der Regionalliga West mit knapper Not, unter der Voraussetzung dass die Profis von Innsbruck aufsteigen, eine Mannschaft von Tabellenplatz 8 (!) in die Zweite Liga aufsteigt.
Was sinnvoll ist werden aber wohl die nächsten Jahre zeigen und schlussendlich müssen die Vereine die aktuell in der Regionalliga spielen Vorschläge bringen, wenn ihnen die aktuelle Umsetzung nicht gefällt bzw. eben auch solche Vereine wie Oedt die sich dem Aufstieg eventuell verweigern. Die steirischen Vertreter werden das eben aufgrund der starken Vertretung in der RLM und solange der GAK dort spielt eher nicht sein.
GAK fehlen noch vier Punkte und Pöllau schafft in Voitsberg die Sensation
Im Spiel der Runde liefert der GAK die erste Hälfte in dieser Woche zum Meisterstück, den Roten fehlen nur mehr vier Punkte in den verbleibenden drei Runden zum Titel.
St. Anna schlägt zu Hause in einem Torfestival die KSV Amateure mit 7:3 (!) und wahrt die theoretische Chance.
Pöllau schafft bei den heimstarken Voitsbergern die Sensation und holt sich drei unerwartete Punkte im Abstiegskampf und erhöht den Druck auf Trofaiach, Wildon, Leoben und auch Liezen massiv.
Wenn man davon ausgeht, dass St. Anna die Heiligenkreuzer am Samstag zu Hause schlägt ist das wahrscheinlichste Szenario im Moment, dass der GAK am 1. Juni in Wildon Meister wird. Alle GAK Fans sollten sich dafür schon bald Karten sichern, der Weg ist ja nicht allzu weit! Davor gibt es am Samstag aber noch mal eine nicht zu unterschätzende Hürde gegen die starken Lebringer, St. Anna wird auch alles geben um dran zu bleiben.

Im Kampf gegen den Abstieg geht es in den zwei 6-Punkte-Spielen an diesem Wochenende zwischen Wildon und Trofaiach sowie zwischen Liezen und dem DSV Leoben durch den heutigen Sieg von Pöllau um noch mehr.
Pöllau mag zwar das schwerste Restprogramm von allen Abstiegskandidaten haben, die Oststeirer haben heute und mit dem 2:2 gegen St. Anna deutlich gezeigt, dass sie gegen jedes Team punkten können.
Kleine Zeitung 23.05.2018 dazu:
Landesliga Nachtragsspiele 22.05.2018 und Rückblick Runde 27
Tabelleposition mit Punkten und aktuelle Spielstärke Bewertung nach dem Konzept der ELO-Zahl nach der 27. Landesliga Runde:
In den drei Spielen am Dienstag gibt es in zwei Spiele mit St. Anna und Voitsberg klare Favoriten, in der dritten Begegnung treffen die zwei stärksten Frühjahrsmannschaften und auch die laut ELO-Rating aktuell spielstärksten Mannschaften aufeinander. In dieser Partie sind die Chancen nicht so eindeutig verteilt.
GAK 1902 – USV Mettersdorf: Folgt nun das rote Meisterstück?
Nach dem 2:2 von St. Anna in der letzten Woche ist der GAK auf sechs Zähler in der Tabelle davon gezogen. Bei vier verbleibenden Spielen kommt nun mit dem USV Mettersdorf die vermeintlich schwerste Aufgabe vor dem Titelgewinn.
Alle sind sich einig, wenn der GAK dieses Match gewinnt, ist die Meisterschaft endgültig gelaufen. Die Mettersdorfer sind in den letzten Runden ein wenig ins straucheln geraten, sind aber nach wie vor nach dem GAK das zweitstärkste Team im Frühjahr. im Gegensatz zu GAK war der Steirer-Cup die einzige Chance für eine ÖFB-Cup Teilnahme, daher hat die dortige Doppelbelastung sicher auch etwas damit zu tun.
Das 4:4 am letzten Wochenende in Lebring hat gezeigt, die Südoststeirer sind offensiv extrem gefährlich, bei all der Euphorie im Moment beim GAK, die Hürde Mettersdorf muss man auch erst mal nehmen.
Besonders ist die Partie auch für den Mettersdorf Trainer und Ex-GAK-Spieler Enrico Kulovits.
ELO Rating GAK 1902 2.167 – Mettersdorf 2.104: 59% – 41%
Mein Tipp 3:2 Sieg GAK
Ich tippe auf einen knappen GAK Sieg, ganz einfach weil es für die Roten in dieser Partie um mehr geht, mit einem Sieg kann man die Meisterschaft schon früher zu machen, sonst beginnt unter Umständen beim Spiel gegen Lebring das große Zittern wenn es nicht optimal läuft.
Laut der Spielstärke Bewertung ist das Spiel gegen Mettersdorf das schwerste Spiel für den GAK in der Rückrunde, nach der Partie gegen St. Anna. Rein rechnerisch ist natürlich die Meisterschaft bei einem GAK Sieg noch nicht endgültig gelaufen, faktisch wird das aber der Fall sein.
Bei einer GAK Niederlage und einem St. Anna Sieg würde es nochmal ein wenig spannend und Lebring ist am Samstag in Weinzödl dann schon eine Gefahr.
ASK Voitsberg – TSV Pöllau: Die Aufgaben werden nicht einfacher
Der TSV Pöllau mag zwar von den Abstiegskandidaten im Moment (eventuell mit Leoben) am stärksten einzuschätzen sein, das Restprogramm ist aber eine Herkules Aufgabe.
Konnte man gegen St. Anna mit einem 2:2 zu Hause überraschen, muss man nun gegen die extrem heimstarken Voitsberg ran, die in den letzten Runden auch noch auf Touren gekommen sind und mit einem Lauf noch um Platz 3 mitspielen können.
Bevor es gegen Gnas (A), Bruck (H) und Mettersdorf (A) ebenfalls gegen drei Teams in den letzten Runden geht, die im Moment stark aufspielen muss man also auch versuchen die kleine Chance am Dienstag gegen Voitsberg zu nutzen.
ELO Rating Voitsberg 2.046 – Pöllau 1.906: 79% – 21% durch starken Heimvorteil
Mein Tipp 3:1 Sieg Voitsberg
Voitsberg ist im Moment stark drauf, Pöllau wird zwar alles geben, braucht aber gegen die Heimmacht eine mega Leistung.
St. Anna/A. – KSV Amateure: Game over?
Eindeutiger kann die Chancenaufteilung vor einer Partie nicht sein, die KSV Amateure haben in der Fremde in der ganzen Saison bisher zwei magere Punkte erreicht. St. Anna muss auf Schützenhilfe von Mettersdorf hoffen, damit der Titelkampf eventuell noch mal spannender wird.
Für eine der beiden Mannschaften ist somit nach dem Schlusspfiff „Game Over“, bei einem Sieg von St. Anna sind die Jungfalken nun wirklich nicht mehr zu retten, beim einem Unentschieden oder Sieg der Jungfalken ist die Meisterschaft entschieden egal wie der GAK gegen Mettersdorf spiel.
ELO Rating St. Anna 2.075 – KSV Amateure 1.784: 90% – 10% durch starken Heimvorteil
Mein Tipp 3:0 Sieg St. Anna
Rückblick Runde 27
Der GAK zog vier Spiele vor Saisonende auf sechs Punkte Vorsprung davon. Nach 17 Spielen ohne Niederlage in der Meisterschaft, erwarten sich nun alle in der kommenden Woche das Meisterstück.
Am Dienstag kommt mit Mettersdorf die zweitstärkste Mannschaft im Frühjahr nach Weinzödl, am Samstag die ebenfalls im Frühjahr sehr starken Lebringer.
Im Abstiegskampf ist der DSV Leoben die Mannschaft der Stunde, Anfang Mai war man mit 15 Punkten Tabellenschlusslicht, nach vier starken Spielen hält man nun bei 24 Zählern und kann kommende Woche bei einem Sieg im 6-Punkte-Spiel gegen Liezen an den Ennstalern vorbei ziehen und Platz 11 einnehmen.
Dadurch wird es für Wildon, Trofaiach und Pöllau nun noch enger, zählbares im andere 6-Punkte-Spiel zwischen Trofaiach und Wildon am kommenden Freitag sind Gold wert.
Vorschau Landesliga Runde 27
Ausgangslage
Spielstärke Bewertung mittels ELO Rating (Konzept Frauen FIFA Weltrangliste) und Tabellenposition mit Punkten der Landesliga nach den vier ausgetragenen Spielen der 26. Runde:
Der Gewinner der Abends war ganz klar der DSV Leoben, weil man im 6-Punkte-Derby in Trofaiach einen knappen 1:2 Sieg erkämpfen konnte und gleichzeitig Liezen und vor allem Wildon ebenfalls in knappen Partien nicht punkten konnten.
Kronen Zeitung 16.05.2018:

Im Abstiegskampf ist die Tabelle also noch weiter zusammen gerückt und es bleibt die restlichen 4,5 Runden extrem spannend. Die vier verschobenen Partien der 26. Runde:
Di, 22.05.18 19:00 St. Anna/A. : KSV Amat.
Di, 22.05.18 19:00 Voitsberg : Pöllau
Di, 22.05.18 19:30 GAK 1902 : Mettersdorf
Mi, 30.05.18 18:30 Gnas : Bad Radkersburg
Der Kracher der letzten Runde GAK – Mettersdorf in dem St. Anna auf die Schützenhilfe hofft wurde also verschoben. Für St. Anna heißt es also nach wie vor Punkten und dem Abstand auf vier Punkte zu halten, eventuell strauchelt der GAK gegen Mettersdorf und/oder Lebring und es wird noch mal so richtig knapp.
Die Begegnungen der 27. Runde mit Chancenbewertung basierend auf dem Spielstärke Rating:














