Die meistbesuchten Spiele im steirischen Unterhaus 2019/20

Heute ein positiver Blick zurück auf die abgebroche Saison 2019/20 im steirischen Unterhaus. Immerhin acht Partien brachten mehr als 600 Zuschauer ins Stadion. Auf die Derby Kracher können wir uns unter anderem in kommende Saison wieder freuen!

TuS Bad Gleichenberg – Sportverein St. Anna am Aigen 1.700 Zuschauer (5. Platz im öst. Amateurfußball 2019/20)
SV Fisatec Rottenmann – SC geomix Liezen 1.200 (17)
Ilzer Sportvereinigung ISV – Sportklub Fürstenfeld 1.000 (27)
Sportverein St. Anna am Aigen – FC Gleisdorf 09 805 (56)
ASK Mochart Köflach – ATUS Sadiki Bau Bärnbach 800 (58)
SC Bruck/Mur – ESV St. Michael 750 (68)
DSC – TuS Bad Gleichenberg 750 (68)
USV Gnas – USV RB Mettersdorf 650 (111)

Anzahl der Spiele mit über 600 Zuschauern pro Amateurliga Hinrund 2019/20 in Österreich

Die meisten der 123 Spiele mit über 600 Zuschauern im österreichscichen Unterhaus gab es in der Regionalliga Ost wo vor allem der Wiener Sport-Club, aber auch der SC Wiener Neustadt & Derbys die Zuschauer ins Stadion lockten. In der Regionalliga Salzburg sieht es mit SV Austria Salzburg und zahlreichen Derbys auch ähnlich aus und die dritte Liga mit vielen gutbesuchten Spielen war die Voarlberger Landesliga, nicht die Eliteliga Vorarlberg.

20 x Regionalliga Ost (Wiener Sport-Club (!), SC Wiener Neustadt & Derbys)
15 x Salzburger Regionalliga (SV Austria Salzburg, Derbys)
13 x Vorarlberg Landesliga (Derbys, Derbys, Derbys)
12 x Wiener Landesliga (First Vienna FC)
9 x Regionalliga Mitte (Union Vöcklamarkt + Derbys)

Quelle: 90minunten.at

Pos Heim Gäste Zuschauer Liga
1 Wiener Sport-Club SK Rapid Wien II 3.017 3O
2 SC Wiener Neustadt SK Rapid Wien II 1.950 3O
3 Wiener Sport-Club SC Neusiedl am See 1.834 3O
4 Wiener Sport-Club SG Stripfing/Angern 1.717 3O
5 TuS Bad Gleichenberg USV St. Anna/Aigen 1.700 3M
6 Wiener Sport-Club FC Admira Wacker Mödling Juniors 1.689 3O
7 SV Grödig SV Austria Salzburg 1.596 3WS
8 Wiener Sport-Club ASK Ebreichsdorf 1.541 3O
9 Wiener Sport-Club SC Wiener Neustadt 1.517 3O
10 SV Austria Salzburg Salzburger AK 1914 1.500 3WS
11 Wiener Sport-Club ASK/BSC Bruck an der Leitha 1.417 3O
12 Wiener Sport-Club ASV Draßburg 1.364 3O
13 SV Austria Salzburg SV Grödig 1.350 3WS
14 Wiener Sport-Club FCM 1.344 3O
15 First Vienna FC ASK Elektra 1.302 4W
16 SV Waidhofen/Thaya ASV Schrems 1.250 4N
17 SC Rottenmann SC Liezen 1.200 4St
17 Salzburger AK 1914 SV Austria Salzburg 1.200 4S
19 First Vienna FC FV Austria XIII 1.176 4W
20 ASV Schrems SC Zwettl 1.103 4N
21 ASV Siegendorf FC Deutschkreutz 1.100 4B
21 USC Seitenstetten UFC St. Peter in der Au 1.100 5NW
21 SC Zwettl SV Waifhofen/Thaya 1.100 4N
24 FC Bizau FC Egg 1.064 4V
25 ASV Siegendorf ASK Klingenbach 1.050 4B
26 FC Egg FC Andelsbuch 1.018 4V
27 ASK Elektra First Vienna FC 1.000 4W
27 SC Imst SV Telfs 1.000 3WT
27 Ilzer SV SC Fürstenfeld 1.000 4St
27 ASK Horitschon FC Deutschkreutz 1.000 4B
27 SV Wals-Grünau SV Austria Salzburg 1.000 3WS
27 SK Hippach SVG Mayrhofen 1.000 5TO
27 SV Austria Salzburg SV Seekirchen/Wallersee 1.000 3WS
27 VfB Bezau FC Egg 1.000 4V
27 ASK Ebreichsdorf Wiener Sport-Club 1.000 3O
27 SV Austria Salzburg SV Wals-Grünau 1.000 3WS
27 SV Rapid Lienz Union Matrei/Osttirol 1.000 5KW
27 SV Austria Salzburg SV Kuchl 1.000 3WS
39 SC Wieselburg SVg Purgstall/Erlauf 999 5NW
40 VfB Bezau FC Bizau 980 4V
41 First Vienna FC SC Mannswörth 974 4W
42 First Vienna FC Favoritner AC 950 4W
42 SV Reutte FC Vils 950 5TW
42 SC Team Wiener Linien Wiener Sport-Club 950 3O
42 Kremser SC ASV Schrems 950 4N
46 First Vienna FC Union Mauer 941 4W
47 FC Bizau FC Andelsbuch 921 4V
48 SV Donau First Vienna FC 900 4W
48 SV Telfs SC Imst 900 3WT
50 First Vienna FC Post SV 865 4W
51 SV Austria Salzburg Bischofshofener SK 850 3WS
51 Union Matrei/Osttirol FC Nußdorf-Debant 850 5KW
51 SV Austria Salzburg FC Pinzgau Saalfelden 850 3WS
54 SC Marchtrenk SV Viktoria Marchtrenk 830 5OO
55 VfB Bezau FC Andelsbuch 820 4V
56 USV St. Anna/Aigen FC Gleisdorf 09 805 3M
57 First Vienna FC WAF Brigittenau 803 4W
58 SC Wiener Viktoria Wiener Sport-Club 800 3O
58 SV Austria Salzburg USK Anif 800 3WS
58 FC Lustenau 07 FC Egg 800 4V
58 Kremser SC SKN St. Pölten Juniors 800 4N
58 SV Bad Schallerbach SPG Wallern/St. Marienkirchen 800 4O
58 ASK Köflach ATUS Bärnbach 800 5StW
58 Favoritner AC First Vienna FC 800 4W
58 SV Grieskirchen SV Bad Schallerbach 800 4O
66 SV Kuchl SV Austria Salzburg 777 3WS
67 Union Vöcklamarkt SC Weiz 770 3M
68 ASK Ebreichsdorf FC Marchfeld Donauauen 750 3O
68 ASKÖ Kohfidisch SC Pinkafeld 750 4B
68 SC Bruck an der Mur ESV St. Michael 750 4St
68 Deutschlandsberger SC TuS Bad Gleichenberg 750 3M
68 SV Wals-Grünau Salzburger AK 1914 750 3WS
68 ASKÖ Kohfidisch SG Oberwart/Rotenturm 750 4B
68 SV Haitzendorf FC Rohrendorf 750 5NW
75 Union Vöcklamarkt FC Gleisdorf 09 739 3M
76 SC Wiener Neustadt ASK Ebreichsdorf 726 3O
77 SV Telfs FC Wacker Innsbruck II 721 3WT
77 SV Telfs FC Zirl 721 3WT
79 SC Wiener Neustadt ASV Draßburg 720 3O
79 FC Bruckhäusl SV Angerberg 720 5TO
79 FC Nußdorf-Debant SV Rapid Lienz 720 5KW
82 SC Retz SC Zwettl 714 4N
83 SK Hippach SVG Stumm 710 5TO
84 FC Stadlau First Vienna FC 700 4W
84 SC Retz SV Gaflenz 700 4N
84 ASV Siegendorf SV St. Margarethen 700 4B
84 SK St. Magdalena SK ADmira Linz 700 5OO
84 FC Wels Welser SC Hertha 700 3M
84 SV Ludesch FC Nenzing 700 4V
84 SV Telfs SC Schwaz 700 3WT
84 Union Vöcklamarkt Deutschlandsberger SC 700 3M
84 SC Retz SC Union Kilb 700 4N
93 SV Spittal an der Drau ASKÖ Gmünd 680 4K
94 SC Fußach FC Höchst 657 4V
95 ASK Ybbs SC Wieselburg 654 5NW
96 ASV Draßburg ASK Ebreichsdorf 650 3O
96 Union Pettenbach SK Bad Wimsbach 650 5OW
96 FC Nenzing FC Schruns 650 4V
96 SR Donaufeld First Vienna FC 650 4W
96 SC St. Stefan/Lavanttal FC St. Michael/Lavanttal 650 5KO
96 SV Telfs SV Wörgl 650 3WT
96 FC Lustenau 07 FC Bizau 650 4V
96 ASK Ebreichsdorf FCM Traiskirchen 650 3O
96 SPG Oberwart/Rotenturm Güssinger SV 650 4B
96 Dornbirner SV FC Wolfurt 650 4V
96 SV Grenzland Bleiburg ASKÖ St. Michael ob Bleiburg 650 4K
96 FC Pinzgau Saalfelden USK Anif 650 3WS
96 Bischofshofener SK SV Austria Salzburg 650 3WS
96 VfB Hohenems FC Wolfurt 650 3WV
96 FC Lauterach Schwarz-Weiß Bregenz 650 3WV
96 SV Gnas USV Mettersdorf 650 4St
96 SK Treibach SV Kraig 650 4K
113 Union Esternberg FC Andorf 640 5OW
114 Union Vöcklamarkt Welser SC Hertha 637 3M
115 Salzburger AK 1914 SV Grödig 636 3W
116 SC Röthis FC Wolfurt 627 4V
117 SV Leobendorf Wiener Sport-Club 625 3O
118 ASKÖ Schwertberg DSG Union Naarn 623 5OO
119 SC Wiener Neustadt SV Leobendorf 620 3O
120 SC Melk SC Wieselburg 615 5NW
121 SV Seekirchen/Wallersee SV Austria Salzburg 606 3WS
122 1. SC Sollenau 1. SC Felixdorf 603 Cup-N
123 Union Vöcklamarkt FC Wels 602 3M

Wer sind die steirischen Vertreter im ÖFB-Cup 2020/21?

Der geplante Start des ÖFB-Cup 2020/21 mit 17.-19.7. wird sich zwar nicht ausgehen, aber es stellt sich natürlich die Frage: Wer erhält nun die fünf steirischen ÖFB-Cup Startplätze 2020/21?
Grundsätzlich werden in der Steiermark die Plätze vom StFV wie folgt vergeben (Amateurteams ausgenommen):
3 x Regionalliga Mitte
1 x Landesliga Meister
1 x Steirer Cup Sieger

Eine Variante analog zum Abbruch im Amateurfußball wäre einfach die Vertreter vom letzten Jahr FC Gleisdorf 09, TuS Bad Gleichenberg, SV Allerheiligen, Sportverein St. Anna am Aigen und SC Kalsdorf wieder antreten zu lassen. Das könnte man mit der Annullierung und in Folge rechtlich sicherersten sowie einfachsten Variante argumentieren.

Im Antenne Steiermark Interview https://www.antenne.at/steie…/amateurfu%C3%9Fball-saisonende weist StFV Präsident Wolfgang Bartosch aber explizit darauf hin, dass hier die Landesverbände ermächtigt wurden, die Hinrunden Tabellen heranzuziehen und dies auch der Fall sein könnte. Man kann davon ausgehen, dass er es nicht einfach so dahinsagt, wenn das nicht wirklich eine Option ist, vielleicht sogar die wahrscheinlichste. Wenn die Hinrunde für die drei bestplatzierten Regionalliga Vertreter gelten würde, müsste das natürlich auch für die Landesliga gelten, der ASK Voitsberg könnte entsprechend noch einen Trostpreis ergattern. Es gibt im steirischen Landesverband aber noch keinen Beschluss dafür, man darf gespannt sein, nach welchen Kriterien die fünf Plätze vergeben werden.

Wie geht es im Amateurfußball weiter? Die möglichen Varianten im Check!

Vorweg ist davon auszugehen, dass in der Bundesliga wohl die Saison ohne Zuschauer fertig gespielt werden kann. Damit werden einige ohnehin eher unwahrscheinlichen Varianten wie eine Umstellung auf Kalenderjahr noch unrealistischer.

Kleine Zeitung Kärnten 9. April 2020 mit dem Stand Bundesliga und Stimmen aus dem Unterhaus

Kronen Zeitung Steiermark 7. April mit det StFV Präsidenten Dr. Wolfgang Bartosch mit den zwei wohl realistischsten Varianten Annullierung und Wertung ausschließlich mit Aufsteigern

Kurier Ausgabe 9. April 2020 mit neuen und eher selten genannten Varianten: Blitzsaison 2021 und Punktemitnahme in die neue Saison

Variante 1 – Annullierung und Neustart 2020/21 mit gleichen Teams pro Liga

Die Saison 2019/20 wird komplett annulliert, es gibt keine Auf- und Absteiger. Somit startet die neue Saison im Herbst mit den gleichen Mannschaften, wo jeder eine neue Chance hat.

Transfers wird es gerade im Sommer nach der Krise sehr viele geben, da diese auf die Vereine vor allem finanziell, was die Anzahl der ausländischen Spieler und in anderen Bereichen jeweils unterschiedliche Auswirkungen hat. Daher würde sich die Saison 2020/21 trotz gleichen Teams pro Liga klar anders darstellen. Spielerwechsel im Sommer muss man natürlich zulassen.

Pro

  • Einfachste Lösung, ohne die Regeln der Meisterschaft oder die Ligagrößen zu verändern
  • Kein Auf-/Abstieg oder Meistertitel, der im Verhältnis zu anderen Jahren weniger erarbeitet wurde bzw. weniger wert ist
  • Keine Auswirkungen auf die nächste Saison
  • Alle Mannschaften werden gleichbehandelt, niemand wird bevorzugt oder benachteiligt

Contra

  • Komplette Entwertung des Einsatzes von Spielern und Funktionären der letzten Saison 2019/20
  • Klare Tabellenführer wie Ried in der 2. Liga müssen nochmals komplett neu starten und das in eine neue Saison mit neuen Voraussetzungen
  • Fragen der Bewertung von Punkteprämien und Sponsorgeld für eine Saison, die annulliert wurde, werden sich stellen
  • Welche Teams spielen dann ÖFB-Cup bzw. wie wird Steirer-Cup ausgelost? Gleich wie schon im letzten Jahr?

Oft genanntes Beispie gegen die Variante st der SV Ried, wäre es wirklich fair die komplette letzte Saison zu streichen und den finanziellen Einsatz, Einsatz der Spieler und Funktionäre komplett zu entwerten? Das gilt natürlich für viele Mannschaften im Unterhaus genauso.

Variante 2 – Wertung aber nur mit Aufsteigern und Absteiger

Um die Tabellenführer nicht komplett ihrer Leistung zu berauben, wäre eine Variante nur Aufsteiger zu belohnen und mögliche Absteiger zu schonen, weil nach 15 Spielen der Gang in die untere Liga zu hart wäre. Auf den ersten Blick gibt es gegenüber einer Annullierung keine Verlierer, da sich nur für die Tabellenführer etwas ändert, für die anderen Teams bleibt zur Annullierung alles gleich, d.h. auch bei knappen Tabellenverhältnissen wird niemand benachteiligt.

Pro

  • Leistungen der Saison 2019/20 werden gewertet
  • Interessante neue einmalige Konstellation mit mehr Teams pro Liga (z.B. 18 in der Regionalliga Mitte und Steirischen Landesliga)
  • Tabellenführer sind verständlicherweise alle dafür (Variante wird aber somit schon von einer großen Anzahl von Vereinen getragen)
  • ähnlich einfach planbar und organisierbar wie die Annullierung

Contra

  • Aufstieg mit nur einer halben Saison im Unterhaus, wäre das gegenüber der Meister der vergangenen Jahre verdient?
  • Aufgrund der Auslosung nach den halben Spielen (Heimspiele) nicht fair
  • In der nächsten Saison viel mehr Absteiger in den Ligen (die Steierische Landesliga hätte zumindest vier Fixabsteiger, wenn man die ebenfalls vier Fixabsteiger in der RLM bedenkt womöglich mehr)
  • In der untersten Liga bleiben weniger Mannschaften übrig => weniger Einnahmen
  • Was geschieht in Ligen wie der Niederösterreichischen Landesliga, wo der Tabellenzweite mit einem Punkt weniger auch ein Spiel weniger hat? Letzte Runde der anderen nicht werten?

Ein Beispiel für einen „Problemfall“ dieser Variante ist zum Beispiel die Landesliga in Niederösterreich, hier müsste das Spiel von Kottingbrunn nachgetragen werden oder für alle Teams nur 15 Runden gewertet werden, also die 16. Runde annulliert werden.

Variante 3 – Übernahme der Punkte bzw. halbierten Punkte in die nächste Saison

Wie schafft man es unter einem Hut zu bringen, die letzte Saison nicht komplett zu entwerten und dabei nicht mit einer halben Saison Aufsteiger zu haben. Die Antwort wäre die Leistungen der Saison 2019/20 in der nächsten Saison anzurechnen. Dies könnte mit Übernahme der ganzen Punkte oder ähnlich wie in der Bundesliga mit den halbierten Punkten geschehen.

Pro

  • Klare und einfache Lösung wie bei der Annullierung
  • Saison 2019/20 und das Investment in diese wird nicht entwertet
  • Man hätte sogar einen Meistertitel, der womöglich einen besonderen Wert hat, weil man über knapp zwei Jahre das beste Team der Liga war
  • Für eigentlich kein Team wirklich unfair, da niemand etwas verliert und niemand zu leicht etwas bekommt

Contra

  • Für Teams und Ligen mit großen Abständen eventuell etwas demotivierend so lange hinterherlaufen zu müssen
  • Die Saison kann nicht für sich allein betrachtet werden. Anzahl Hin- und Rückspiele ist nicht für in Summe alle gleich

Variante 4 – Saison im Herbst fertig spielen und Blitzmeisterschaft 2021 im Frühjahr

Hauptargument gegen die Variante 2. mit Aufsteigern aber ohne Absteiger ist, dass das so nicht geplant war und je nach Auslosung die halbe Saison nicht fair bewertet werden kann. Dies könnte man insofern lösen indem man die Saison 2019/20 im Herbst 2020 einfach wie ausgelost fertig spielt und dann geplant im Frühjahr 2020 einmalig eine Blitzmeisterschaft spielt.

Pro

  • Meisterschaft wird wie geplant gespielt
  • Niemand wird im Nachhinein benachteiligt oder bevorzugt
  • Die Blitzmeisterschaft ist zwar auch kürzer, aber allen Teams sind die Umstände/Regeln vorab klar

Contra

  • 2021 erst wieder eine sehr kurz Meisterschaft mit unterschiedlichen Heimrechtvorteil, zugegeben diesmal aber geplant. Damit aber auch wieder ein fraglicher Titel und Aufstieg gegenüber anderen Teams, diesmal aber für alle vorher klar.
  • Mit 2019/20 im Herbst und der Blitzsaison 2021 zwei Meisterschaften in relativ kurzer Zeit und aufgrund der überschaubaren Übertritte im Winter mit ähnlichen Teams.
  • Welche Teams spielen dann ÖFB-Cup bzw. wie wird Steirer-Cup ausgelost? Die Meister einen halben Saison oder die Meister der letzten ganzen Saison?

Variante 5 – Saison auf Kalenderjahr umstellen

Das scheint auf den ersten Blick auch eine klare Lösung zu sein, weil man die angefangen Saison im Herbst fertig spielen könnte und dann 2021 wieder in eine komplette Saison starten würde. Problematisch dabei sind aber vor allem die komplette Umstellung des Ablaufs im österreichischen Fußball und das Zusammenspiel mit den anderen Ländern, da solch eine Umstellung natürlich nur von der Bundesliga bis in die letzte Liga sinnvoll wäre.

Pro

  • Meisterschaft wird wie geplant gespielt
  • Keine halben Meisterschaften
  • Haupttransferzeit im Winter eventuell sinnvoller (länger Zeit für Amateurvereine Spieler einzubinden)
  • Ein Vorschlag der unabhängig von der aktuellen Saison schon länger diskutiert wird

Contra

  • Grundsätzliche Umstellung des komplett Saisonablaufs in Österreich für alle Ligen und alle Bewerbe (ÖFB-Cup, Steier-Cup usw.)
  • Bisher keine Mehrheit in den Vereinen
  • Kann nicht so ohne weiteres beschlossen werden, müsste einen viel längeren Evaluierungsprozess durchlaufen, da sich alles grundsätzlich ändert
  • Fraglich ob ein anderer Weg als in den Nachbarländern wegen Übertrittszeiten / Saisonende gerade für die Bundesliga sinnvoll ist
  • Wer will ein Meisterschaftsfinale im November? Eine Meisterfeier im Herbst/Winter?

Variante 6 – Playoff um Auf-/Abstieg

Wann soll diese gespielt werden? Wer soll diese spielen, wenn in manchen Ligen gleich fünf oder sechs Teams innerhalb weniger Punkt sind. Dies war bis zur Bekanntgabe, dass alle Veranstaltungen bis Ende Juni verboten sind noch eine mögliche Variante, aktuell eher nicht mehr.

Meine Favoriten und Abstimmung

Meine favorisierten Varianten sind Wertung mit Aufstieg ohne Absteiger (teilweise aber sicher auch weil die neue Situation mit vielen Teams pro Liga schon einen gewissen Reiz hätte) und die Punktemitnahme in die nächste Saison.
Klar wäre irgendwie eine Annullierung die logischste Variante, aber da hat sich meine Meinung die letzten Tage/Wochen geändert, irgendwie wäre das zu entwertent und irgendwie auch zu negativ. Gerade jetzt könnten und sollten wir an positiven Varianten arbeiten, auch wenn diese mehr Aufwand bedeuten.

Wichtig wäre aber meiner Meinung nach, dass die schlussendliche Variante von allen mitgetragen wird. Daher schlage ich vor, dass das ÖFB Präsidium am 15. April zwei Varianten auswählt und darüber dann alle Vereine in Österreich abstimmen. Genauso wie das der Steirische Fußballverband in der Vergangenheit zum Beispiel bei der Steirer-Cup Änderung gehandhabt hat. Somit hätten nicht ein paar Präsidenten entschieden und würden den Unmut von manchen Fans und Funktionären auf sich ziehen, sondern die Mehrheit der Vereine.
Alle werden nie zufrieden sein, aber der Unmut wird sich in Grenzen halten, wenn es eine Mehrheitentscheidung der Vereine ist. Wenn wann nichit darüber abstimmen?

Steirer-Cup 5. Runde 2019/20 mit einigen Krachern

In 16 Partien der 5. Steirer-Cup Runde werden die 16 Achtelfinalisten ausgespielt. Die Partien zwischen Fehring und Heiligenkreuz sowie Schladming und Murau waren bereits am 1. Oktober, durchgesetzt hat sich dabei jeweils das Heimteam.

Die 32 Mannschaften der 5 x Runden setzen sich zusammen aus
6x Regionalliga Mitte
6x Steierische Landdesliga
7x Oberliga Nord
4x Oberliga Mitte/West
4x Oberliga Süd/Ost
2x ULW
1x ULS
1x GLW
1x ULNB

Als einziges Gebietsliga Team noch mit dabei ist Kaindorf an der Sulm als große Überraschung, wobei mit Gleisdorf nun eine scheinbar unüberwindbare Hürde wartet. Im Vergleich zum letzten Jahr sind klar mehr Regionalliga Mitte Vereinen noch im Bewerb, die noch am stärksten vertretene Liga ist aber die Oberliga Nord.

Der Turnierbaum bis zum Finale, die verbleibenden Runden werden 2020 ausgetragen:

Chancengewichtung der 16 Spiele nach dem Konzept der ELO Zahl

Die vermeintlich ausgeglichenste Partie die noch auszutragen sind stehen zwischen dem Oberliga Nord Meister und dem DSV Leoben an, gefolgt vom Regionalligisten Duell St. Anna/A. gegen Weiz.

Judenburg DSV Leoben 48,2% 51,8%
Schladming Murau 54,0% 46,0%
Fehring Hlg. Kreuz/W. 43,4% 56,6%
St. Anna/A. Weiz 57,6% 42,4%
Rein Pachern 60,5% 39,5%
Mettersdorf Bad Gleichenberg 39,0% 61,0%
Wildon Deutschlandsberg 38,9% 61,1%
St. Peter/Fr. Hinterberg 61,9% 38,1%
Feldbach Bad Waltersdorf 65,1% 34,9%
St. Peter/O. Pischelsdorf 29,8% 70,2%
Pölfing-Brunn Großklein 29,7% 70,3%
Kindberg-Mürzhofen Obdach 74,7% 25,3%
Köflach Voitsberg 18,5% 81,5%
Trofaiach Allerheiligen 9,0% 91,0%
Dobl Frauental 8,6% 91,4%
Kaindorf/S. Gleisdorf 2,9% 97,1%

Die fünf Kracher der Runde

Im Gegensatz zu den letzten Runden gibt es dieses Wochenende keinen Grund mehr die erste Mannschaft komplett zu schonen, man ist ja seit letztes Woche in der Winterpause der jeweiligen Liga. Entsprechend kann man schon erwarten dass die Teams ihrer Stärke in der jeweiligen Liga halbwegs gerecht werden.

Das Voitsberger Derby in Köflach
Sa, 16.11.19 13:30 ASK Mochart Köflach : ASK Sparkasse Stadtwerke Voitsberg
Werner-Skrabitz-Stadion Köflach

Das Derby zwischen den Fußballvereinen der beiden größte Städte im Bezirk Voitsberg ist immer ein gut besuchtes Steirer-Cup Hit.
Voitsberg ist beim Saisonziel Regionalliga Aufstieg als Herbstmeister im Soll, Köflach bei seinem Ziel Landesliga Aufsteig mit bereits 10 Punkte Rückstand auf Frohnleiten weniger.
Unabhängig davon wird aber das Steirer-Cup Derby wie im letzten Jahr sicher wieder den Besuch wert sein und sicher einer knappere Geschichte als die Vorzeichen vermuten lassen. Weiterlesen

ELO Rating Spielstärke Landesliga 2019/20 nach der Hinrunde – Voitsberg auch hier voran

Der ASK Voitsberg geht als Herbstmeister punktegleich mit Mettersdorf an der Tabellenspitze in die Winterpause. Auch die Spielstärkebewertung laut dem ELO Rating System (z.B. FIFA Frauenweltrangliste) führen die Voitsberger  mit 2.082 Ratingpunkten an.
Wie in der Tabelle sind die Abstände an der der Spitze der Spielstärke Bewertung minimal, wobei diese nicht die Summe der Hinrunde sondern den Stand nach dem letzten Spieltag wiedergibt.

Zweiklassen Gesellschaft mit Favoriten in der oberer Hälfte

Am Ende liegen nun doch eigentlich alle Favoriten in der oberen Tabellenhälfte zusammen, die ersten acht Teams trennen ja erst sieben Punkte. Nur Heiligenkreuz konnte der sich selbst zugeteilten Rolle als Top 3 bisher überhaupt nicht gerecht werden.

Die vor der Saison fast immer als Topfavoriten gehandelten Voitsberger und Mettersdorfer sind dieser Rolle gerecht geworden. Lafnitz war in der Rückrunde der letzten Saison nach St. Anna das stärkste Team, wobei natürlich bei einer KM2 unklar war wie sich die Kaderveränderungen auswirken. Gnas und Fürstenfeld gehörten zum erweiterten Favoritenkreis, Wildon und auch Bruck wurden als Geheimfavoriten genannt, entsprechend bietet die Tabelle am Ende der Rückrunde kaum eine echte Überraschung.

St. Michael hatte ganz zu Beginn eine tolle Siegesserie und der DSV Leoben zwischendurch ganz vorne mitgespielt, gegen Ende der Hinrunde sind nun aber beide klar in die zweite Tabellenhälfte zurückgefallen, was Punkte und aber noch viel mehr die Spielstärkeeinschätzung  betrifft.

In der unteren Tabellenhälfte geht der Trend von St. Michael und Leoben nach unten, Rottenmann ist was die aktuelle ELO Rating Bewertung betrifft aber nicht mehr unter den drei letzten Teams. Insgesamt ist aber der Unterschied was die Bewertung betrifft zwischen oberen und unterer Tabellenhälfte gewaltig, die Zweite Liga und Regionalliga Mitte sind über die ganze Liga weit ausgeglichener.

Wo ist der Heimbonus von Voitsberg?

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Vorschau Landesliga 7. Runde

Die Landesliga liegt nach 6 von 30 gespielten Runden knapp zusammen. Der Abstand von Gamlitz auf Platz 12 zu Voitsberg auf Platz 2 sind gerade Mal vier Punkte, Fürstenfeld auf 8 liegt ebenfalls vier Punkte hinter Tabellenführer Wildon.
Welche Mannschaften sich den Titel dieses Jahr ausmachen scheint noch komplett offen, es kommt aktuell die halbe Liga dafür in Frage.
Entsprechend sieht auch die aktuelle Spielstärkebwertung nach dem Konzept der ELO Zahl aus, von Leoben mit dem höchsten Rating und Wildon, Voitsberg und Lafnitz II knapp dahinter bis Gnas sind die Abstände minimal.

Sechs enge Partien stehen am „Super-Dienstag“ an

Mit St. Michael – Gamlitz, Bruck – Gnas, Leoben – Fürstenfeld, Lafnitz II – Frauental, Mettersdorf – Voitsberg und Liezen – Heiligenkreuz stehen heute gleich sechs enge Partien an.
Bei der letzten davon, Liezen gegen Heiligenkreuz, hätte bei Saisonstart wohl niemand erwartet, dass diese so knapp beieinander liegen. Will Heiligenkreuz nicht schon vorzeitig seine hochgesteckten Saisonziele (TOP 3) abschreiben, muss heute unbedingt ein Dreier her.

Die zwei Rundenkracher sind sicher Mettersdorf gegen Voitsberg und Leoben gegen Fürstenfeld, wovon man Leoben am wenigsten vor der Saison so weit vorne gesehen hätte, aber biser spielt das Hochofenbalett so stark auf, dass man mit ihnen auf jeden Fall rechnen muss.
Kleine Zeitung 17.09.2019

In zwei Partien sind die Favoritenrollen klar verteilt, die vor der Saison als Geheimfavorit gehandelten Wildoner haben sich an die Tabellenspitze gesetzt und alles außer ein Sieg in Ilz wäre aktuell eine große Überraschung.
Bei Lebring läuft es diese Saison nicht immer wie erwartet, im eigenen Stadion ist man gegen Rottenmann aber klarer Favorit.

Kronen Zeitung 17.09.2019

Liezen überrascht gegen Wildon, Voitsberg gewinnt das Spiel der Runde gegen den FSK und Mettersdorf und Lebring weiter heimstark

Gleich sieben der acht Landesliga Partien waren in der 5. Runde am Freitag und die größte Überraschung der Runde lieferte der SC Liezen mit seinem Sieg gegen die bisher ganz stark aufspielenden Wildoner.
Voitsberg konnte im Spitzenspiel der Runde gegen Fürstenfeld mit 3:2 die Tabellenführung übernehmen, Lafnitz II hat heute die Möglichkeit gegen Gamlitz diese wieder zurückzuholen. Mettersdorf und Lebring wurden ihrer Heimstärke wieder vollauf gerecht, Ilz erkämpft sich den zweiten Punkt beim 0:0 gegen Gnas.

So früh in der Saison ist für die bisherigen Ergebnisse, Tabellensituation und auch Spielstärkebewertung natürlich auch mitentscheidend wie die Auslosung ist, d.h. ob man gegen fünf Topteams antreten musste oder eher gegen Teams die nicht so stark eingeschätzt werden.

Spielstärke ELO Rating der fünf Gegner durchschnittlich bisher

Rottenmann 2013,2
Frauental 2009,8
Fürstenfeld 2001,8
Bruck/Mur 1988,4
Hlg. Kreuz/W. 1984,2
Wildon 1981,6
Ilz 1976,8
Gamlitz 1974,8
SC Liezen 1964
Voitsberg 1961
Lebring 1960,4
DSV Leoben 1959,8
St. Michael 1956,8
Lafnitz II 1951,4
Mettersdorf 1946,8
Gnas 1943,8

Man sieht also bei Rottenmann ist es nicht unbedingt verwunderlich und noch nicht alles ganz schwarz, wenn man bei einem Punkt steht. Die bisher Aufgagen waren für einen Aufteiger einfach ein Hammerlos. Mit Voitsberg, Mettersdorf, Fürstenfeld und Heiligenkreuz gleich drei Teams die für die Top 3 gut sind, davon Mettersdorf und Voitsberg auch noch auswärts. Leoben ist auch stark drauf, die wichtigen Partien kommen erst.
Ähnlich sieht es bei Frauental und Fürstenfeld aus, diese haben eine Hammerauslosung bisher.

Kleine Zeitung 7. September 2019

Kronen Zeitung 7. September 2019

Landesliga ELO Rating Spielstärke nach Runde 4 – es geht ganz schon eng her

Die Favoritenrollen waren vor der Saison für viele klar verteilt, die ersten Titelkandidaten waren Voitsberg, Mettesdorf und Fürstenfeld sowie Gnas, Heiligenkreuz und auch Wildon als Mit-/Geheimfavoriten bzw. erste Verfolger. Nach vier absolvierten Runden stellt sich das Bild (noch) nicht so klar da, es scheint als wären zumindest zwei Drittel der Liga extrem ausgeglichen in dieser Saison.

Kleine Zeitung 31. August und 1. September zur 4. Runde:

Die Tabelle nach runde 4 und die Spielstärke Bewertung nach dem Konzept der ELO Zahl per 01.09.2019:

Das ergibt für die 5. Runde folgende Chancenbewertung vom vermeintlich eindeutigsten Spiel Mettersdorf – Rottenmann aufgrund der Heimstärke von Mettersdorf bis zur  vermeintlich offensten Partie zwischen Bruck/Mur und St. Michael:

Mettersdorf – Rottenmann: 77% – 23%
SC Liezen – Wildon: 28% – 72%
Lafnitz II – Gamlitz: 70% – 30%
Ilz – Gnas: 35% – 65%
DSV Leoben – Heiligenkreuz: 63% – 37%
Voitsberg – Fürstenfeld: 61% – 39%
Lebring – Frauental: 60% – 40%
Bruck/Mur – St. Michael: 53% – 47%

Aktuelles ELO Rating per 31.08.2019 23:59 von der Bundesliga bis zur Landesliga

Die Unbesiegten: Lafnitz II, Wildon, Voitsberg und Fürstenfeld

Die Lafnitz Amateure waren schon in der Rückründe der letzten Saison das zweitstärkste Team nach St. Anna am Aigen, also grundsätzlich keine große Überraschung dass die 2er der Lafnitzer wieder vorne mitspielt.
Die Wildoner wurden ihrer Geheimfavoritenrolle bisher vollkommen gerecht und liegen hinter Lafnitz II punktegleich an der Tabellenspitze und hatten mit Heiligenkreuz, Voitsberg, DSV Leoben und Mettersdorf auf dem Papier mit die schwerste Auslosung in den ersten Runden.

Voitsberg fehlen nur zwei Zähler nach vier Runden, man ist unbesiegt und hält bei zwei Siegen und zwei Unentschieden. Unentschieden gab es in der Schlagerfestung Heiligenkreuz und bei den sehr starken Wildonern, zwei Teams mit denen man im erste Tabellendrittel am Ende auf jeden Fall rechnen sollte. Entscheidend werden hier die Runden gegen die vermeintlich schwächeren Teams.
Fürstenfeld hat da obwohl man noch keine Niederlage hinnehmen musste schon mehr Punkte liegen gelassen, mit Heiligenkreuz, Lafnitz II, Bruck/Mur und Rottenmann mit Auftakteuphorie war das aber gegen keine einfachen Gegner.
Alle vier Teams sollten um die vorderen Plätze mitspielen. Im Moment laut ELO Rating am stärksten bewertet Lafnitz II vor Wildon und Voitsberg.

Eine Niederlage: ESV St. Michael, Gnas, Leoben, Bruck

Eine Niederlage setzte es bisher für den überraschend starken ESV St. Michael, den Vizemeister der letzten Saison Gnas und den bisher stark aufspielenden Leobenern und Bruckern.
Laut ELO Rating Bewertung ist Leoben und Gnas alles zuzutrauen, Bruck/Mur und St. Michael werden eher im Mittelfeld geschätzt.

Bisher Auf & Ab: Tus Hlg. Kreuz, Mettersdorf, Lebring

Heiligenkreuz hat als Saisonziel TOP 3 ausgegeben, Mettersdorf gilt als Titelmitfavorit und Lebring war das drittbeste Team der letzten Frühjahrssaison, die Ansprüche sollten dort auch Richtung erstes Tabellendrittel gehen.
Die bisherigen Ergebnisse spiegeln dass aber vor allem bei Mettersdorf und Heiligenkreuz mit jeweils vier Zählern nicht wirklich wieder, Lebring hat in der letzten Runde mit dem 4:0 Auswärtssieg bei den bis dahin ungeschlagenen Gnasern stark aufgezeigt.
Bei allen drei Team stellt sich aber die Frage, ob man sich nun nach oben orientiert oder im unteren Mittelfeld aufgrund der unkonstanten Ergebnisse hängen bleibt. Die Erwartungshaltung ist bei allen drei Teams eine ganz andere.

Immer noch schwer einzuschätzen: Frauental und Gamlitz

Saisonziel für beide Teams ist möglichst bald mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben, mit jeweils einem Sieg und einem Unentschieden hält man mit vier Zählern mehr als die drei letztplatzierten Teams, der Unterschied zu Ilz und Rottenmann ist aber grundsätzlich nur ein Sieg gegen den SC Liezen.
Es scheint als wäre nach vorne aufgrund der Ausgeglichenheit der ersten 11 Teams kaum was möglich, das kann sich aber natürlich auch wieder ändern.

Jetzt schon Abstiegskandidaten? Ilz, Rottenmann und Liezen

Natürlich sind vier gespielte Runden noch viel zu früh, aber mit einem Zähler für Ilz und Rottenmann und 0 Punkte bei Liezen, haben vor allem die zwei Aufsteiger gemerkt, dass der Schritt Oberliga -> Landesliga schon gewaltig ist. Somit ist das Ennstal Derby am 14.09. schon eine wichtige Partie.

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Vorschau Landesliga Runde 3 – Spiel der Runde: Hlg. Kreuz gegen Fürstenfeld

In den bisherigen zwei Landesliga Runden haben vor allem die obersteirischen Teams positiv überrascht, an der Tabellenspitze sind der ESV St. Michael als das aktuelle Überraschungsteam und der punktegleiche SC Bruck.
In der 3. Runde stehen vier vermeintliche enge Partien ohne glasklaren Favoriten mit Leoben – Wildon, Ilz – St. Michael, Lafnitz II gegen Bruck/Mur und dem Spiel der Runde Hlg. Kreuz – Fürstenfeld an.
In den anderen vier Spielen gehen Mettersdorf, Gnas, Voitsberg und Lebring (trotz 0 Punkten aber als Heimmacht) als klare Favoriten in die Partien. Also auch diese Runde für Rottenmann, Liezen und Frauental eine schwierige Aufgabe am Punktekonto anzuschreiben.

ELO Rating 3. Runde und Chancenverteilung

Von Voitsberg bis Fürstenfeld sind 10 Teams aktuell innerhalb von 60 Rating Punkten beieinander,  das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen Heimbonus. Somit ist es im Gegensatz zu den anderen Ligen darüber im Moment noch unmöglich echte Favoriten zu nennen. Frauental und Gamlitz liegen ein wenig dahinter und Lebring, Rottenmann, Ilz und SC Liezen laufen Gefahr die Position der Abstiegskandidaten einzunehmen, wobei dies bei Lebring  aufgrund des massiven Heimbonus eher unwahrscheinlich ist.

SPIEL DER RUNDE – DUELL MIT TOP 3 IM VISIER

Fürstenfeld wurde von vielen Trainern neben Voitsberg und Mettersdorf als Kandidat für die TOP 3 und somit den Titel genannt. Heiligenkreuz hat einen Platz unter den ersten 3 dieses Jahr klar als Ziel ausgegeben und sich auch entsprechend verstärkt.
Bei Heiligenkreuz hat eine Heimniederlage in der ersten Runde und beim FSK bisher zwei Remis verhindert sich gleich ganz vorne zu positionieren bzw. auch nach dem ELO Rating System entsprechend bewertet zu werden. Am Freitag werden nun beide Teams klar einen Sieg anvisieren, um sich langfristig auch unter die ersten drei Teams positionieren zu können. Entsprechend hochkaratig und spannend dürfte die Partie werden.

Woche Fürstenfeld 21.08.2019

Chronik

Die Chronik der direkten Duelle ist insgesamt recht ausgeglichen, in der letzten Landesliga Saison konnte Heilgenkreuz die Spiele knapp mit jeweils 3:2 für sich entscheiden, dadurch liegt man nun mit 6 Siegen gegenüber 4 Siegen für den FSK leicht in Front.

Im Fokus

Neben den für die Landesliga zwei jungen Trainern stehen auch die Torjänger im Fokus, Michael Goger absolvierte bereits 13 Spiele gegen Heiligenkreuz, Johannes Driesner lief schon 15 mal gegen die Gäste auf.
Die „Spezialisten“ sind mit Mohsenzada und Beslic klar die Goalgetter.

Fr, 23.08.19 19:00 USV Mettersdorf : SV Domaines Kilger Frauental

Bei Mettersdorf wurde am Montag der erste Trainerwechsel der aktuellen Landesliga Saison bekannt gegeben, die Kronen Zeitung sieht diesen in der heutigen Ausgabe von 21.08. ein wenig kritisch. Am Freitag wartet mit Frauental keine einfache Aufgabe, trotz 0 Punkten sind die Gäste sicher nicht zu unterschätzen und haben gerade durch die Sommerverestärkungen eigentlich vorne Qualität. Mettersdorf ist aber vor allem am eigenen Platz extrem stark, somit in dieser Partie klarer Favorit.

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